Ergebnisse der Umfrage zu den Dienstwegen

Pfarrer/innen und Kirchenmusiker/innen sind viel unterwegs: Zwischen Kirche und Schule, von der Chorprobe zur Beerdigung. Eine Befragung der beiden Berufsgruppen in der EKIBA hat nun gezeigt, wie diese Strecken innerhalb und außerhalb der Gemeinde zurückgelegt werden und welche Emissionen dadurch entstehen. Ein erfreuliches Ergebnis: Die badischen Pfarrerinnen und Pfarrer sind gut zu Fuß!

 

Ergebnisse

Für die Erstellung des neuen Klimaschutzkonzeptes wurden rund 840 Pfarrer/innen sowie 660 Kirchenmusiker/innen gebeten, Angaben zu ihren Dienstreisen innerhalb und außerhalb der Gemeinden zu machen. Insgesamt haben 258 Personen entsprechende Daten geliefert. Die Daten sind nicht repräsentativ, geben aber einen wichtigen Einblick in die dienstliche Mobilität in den Gemeinden.

Ein positives Ergebnis ist, dass viele Pfarrer/innen gerne zum Fahrrad (78%) greifen oder gleich zu Fuß (84,8%) gehen. Betrachtet man die gefahrenen Kilometer, dann werden rund 38% der Strecken mit diesen beiden Verkehrsmitteln zurückgelegt. Diese erfreulichen Zahlen können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der größte Teil der Strecken immer noch mit dem Auto gefahren wird: Sowohl Pfarrer/innen als auch Kirchenmusiker/innen nutzen das Auto regelmäßig und legen knapp die Hälfte ihrer Wege in der Gemeinde mit dem PKW zurück. Würde man die erfassten Werte auf alle Pfarrer/innen hochrechnen ergebe das eine PKW-Fahrleistung in Höhe von rund 3 Millionen km pro Jahr und insgesamt Emissionen in Höhe von 504,9 Tonnen CO2.

Auch die Pfarrer/innen und Kirchenmusiker/innen wurden gefragt, mit welchen Maßnahmen die EKIBA eine ökologischere Mobilität befördern könnte. Besonders wurde der Wunsch geäußert, die Landeskirche würde die Anschaffung bzw. Nutzung von ökologischeren Verkehrsmitteln fördern. Die Vorschläge werden nun in Katalog möglicher Maßnahmen für das Klimaschutzkonzept übernommen.

 

FAZIT:

Fast die Hälfte der befragten Pfarrer/innen und Kirchenmusiker/innen hat angegeben, dass sie bereits auf eine möglichst ökologische Mobilität achten und gehen mit Fuß und Fahrrad mit gutem Beispiel voran. Und doch kamen viele Ideen zusammen, wie es noch klimafreundlicher gehen könnte. Es ist davon auszugehen, dass die Mobilitätsbedürfnisse in den Gemeinden in Zukunft noch steigen werden. Dies soll im neuen Klimaschutzkonzept entsprechend berücksichtigt werden.

 

Ergebnisse der Umfrage der Dienstwege

 

 

 

 

Ergebnisse der Umfrage der Dienstwege

 

 

 

 

Ergebnisse der Umfrage der Dienstwege