Ergebnisse der Umfrage unter den Ehrenamtlichen

 Hier geht es direkt zum Download der Ergebnisse oder lesen Sie die ersten Auszüge:

Klimaschutz hat hohe Relevanz, auch aufgrund des Glaubens

  • Für 92 % der (ehrenamtlichen) Mitarbeiter ist Klimaschutz (sehr) wichtig (Mittelwert: 1,5). Korrespondierend damit ist auch das Engagement hoch. 66 % der Befragten engagieren sich aktuell (sehr) stark persönlich im Privatbereich für den Klimaschutz (Mittelwert: 2,2). Die Motivation dazu zieht die Mehrheit der Teilnehmer auch aus dem christlichen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren.
  • In der Kirchengemeinde ist das persönliche Engagement etwas geringer. 38 % der Mitarbeiter engagieren sich dort aktuell (sehr) stark für den Klimaschutz (Mittelwert: 2,9). Viele Teilnehmer möchten künftig aber stärker aktiv werden (Mittelwert: 2,2).
  • 86 % der Zielgruppe wünschen sich, dass sich die Landeskirche zukünftig sehr stark oder stark im Klimaschutz engagiert (Mittelwert: 1,7). Hier gilt: je schneller, desto besser. 3 von 5 Teilnehmer sind der Meinung, dass die Landeskirche deutlich schneller als von der Bundesregierung geplant (bis 2050) klimaneutral werden muss. 2030 wäre demnach ambitioniert, aber richtig.
  • Das Büro für Umwelt und Energie (BUE) und dessen Aufgaben sind bisher nur einem Teil der (ehrenamtlichen) Mitarbeiter bekannt.

 

Großer Handlungsbedarf in allen Bereichen

  • Den größten Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimaziele bei der Landeskirche gibt es aus Sicht der Zielgruppe bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien, gefolgt von der Gebäudesanierung, der klimafreundlichen Mobilität und der nachhaltigen Beschaffung.
  • Bezüglich der konkreten Umsetzung von Maßnahmen wünschen sich die Teilnehmer unter anderem einen Fokus auf erneuerbare Energieträger (primär Photovoltaik), einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bei Dienstreisen, die Einführung von Vorgaben und Richtlinien, aber auch Beratung und finanzielle Förderung.
  • Allen voran sollte das Thema Klimaschutz noch stärker in der Landeskirche verankert und dafür ein Bewusstsein geschaffen werden, z. B. durch Schulungen.
  • Dabei sehen die (ehrenamtlichen) Mitarbeiter mehrere Akteure in der Verantwortung, insbesondere die gewählten Vertreter der Kirche, aber auch sich selbst und die Mitglieder der Gemeinde.

Das Gesamtergebnis steht Ihnen hier zum Download bereit.

Bitte beachten Sie jeweils die Erläuterungen im grauen Bereich des Dokuments. Exemplarisch stellen wir Ihnen daraus folgende drei erste Einblicke vor.

Abbildung Seite 29 der Ergebnisse

Abbildung Seite 18 der Ergebnisse

Abbildung Seite 10 der Ergebnisse