Landbesitz mit Verantwortung

ID: 50
Erstellt von Heiko Keller am 05.02.2020 um 14:36 Uhr
Sonstiges

Die Kirchen sind in den meisten Regionen Deutschlands die größten nicht-staatlichen Landbesitzer. Damit hat die Kirche einen enormen Hebel in der Hand, Acker und Wald nachhaltiger zu bewirtschaften zu lassen. Es kann gut sein, dass das den größten direkten Einfluss der Kirche in Deutschland auf das Klima darstellt. Gerade werden in Brüssel im Zuge der Reform der Common Agricultural Policy (CAP) viele Optionen diskutiert, wie die Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit gefördert werden könnte. Viele Punkte, die dann sicher doch nicht durch einen zukünftigen Kompromiss addressiert werden, könnten ja durch die Kirche für ihre Ländereien aufgegriffen werden - wenn sicher auch mit anderen konkreten Maßnahmen. Ich würde da spontan an Begrenzung der Massentierhaltung mit ihren Klimafolgen, Humuserhalt und -aufbau, Waldumbau zur Anpassung an Klimawandel und Wiedervernässung von ehemaligen Moorflächen denken. Ein höherer Anteil an Bio-Landwirtschaft wäre für die Umwelt auch unbedingt zu begrüßen, obwohl Experten ja mittlerweile davon ausgehen, dass das dem Klima nicht unbedingt hilft.

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